“Plastisches bzw. räumliches Gestalten” in dem Fach Bildende Kunst.
Dieser Kurs, der unter dem Oberbegriff „Künstlerische Werkstatt“ (s. Rahmenplan 6.2) läuft, kann für Grund und Leistungskurse, sowohl semestergebunden als auch semesterübergreifend angeboten werden.
Konkret angeboten wird er für das 1. Halbjahr der Q-Phase.
Es sollen in dem Kurs sowohl aufbauende, abtragende, montierenden und auch experimentelle Techniken zur Anwendung kommen.
Daher werden die verwendeten Materialien z. T. von der Eigeninitiativer der Kursteilnehmer abhängig sein, z. B. in der Sammlung von gefundenen oder gesammelten Materialien, sogenannten „objets trouvés“ oder auch „ready-mades“.
Von der Schule angeboten werden unterschiedliche Pappen, selbsttrocknende Modelliermassen, Gips, Speckstein o. ä.. Diese Materialien sind verhältnismäßig preiswert und ohne größeren Aufwand zu bearbeiten.
Inhaltlich können freie und experimentelle Arbeiten als Ergänzung z. B. des Kurses Malerei o. Plastik entstehen. Daneben können aber auch plastische bzw. räumliche Modelle als Vertiefung des Kurses Architektur, Design o. a. hergestellt werden.
Die praktische Arbeit wird dabei immer begleitet werden mit der Analyse und Interpretation entsprechende Arbeiten bekannter Künstler des 20.Jh.
Die inhaltlichen bzw. thematischen Schwerpunkte sollen in Absprache mit den Kursteilnehmern festgelegt werden.
Trotz reflexiver Unterrichtsanteile wird die Leistungsüberprüfung im praktisch-produktivem Bereich liegen, d. h., zur Hälfte gehen diese Arbeiten in die Notengebung ein.
Die andere Hälfte setzt sich aus der der mündlichen Beteiligung im Unterricht und aus einer zweistündigen Klausur zusammen.
Zum Kompetenzerwerb:
- Kenntnisse verschiedener Materialien und Werkzeuge sowie deren Einsatz und Verwendung.
- Erfahrungen und auch experimenteller Umgang mit den Materialien in Bezug auf eine mögliche plastische Verwendbarkeit.
- Auseinandersetzung mit den ästhetischen und haptischen Qualitäten der unterschiedlichen Materialien.
- Imagination einer räumlichen Vorstellung und Entwicklung einer entsprechenden Konzeption zur Verwirklichung dieser Vorstellung mit Hilfe sachgerechter Materialien.
- Reflexion des Hergestellten in Bezug auf kunstgeschichtliche Aspekte.
- Verknüpfung des Hergestellten mit Unterrichtsgegenständen eines jeweiligen Grund- o. Leistungskurses.
- Begründung und Deutung sowie kritische Anmerkungen des plastischen Ergebnisses.



























